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Rezepte


Fischsoljanka

veröffentlicht um 09.02.2014, 04:25 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 09.02.2014, 04:30 ]

Soljanka war ( und ist noch immer? ) eine der beliebtesten Gemüse-Suppen im Oderland und gesamten Ostdeutschen Raum. Sie ist als Suppe auch eine der besten "Reste Verwerter" und wird daher oft mit Fleisch angeboten. Es ist aber auch Fisch möglich (der VEB Fischkombinat Rostock stellte einmal Fischsoljanka im Rahmen der DDR-Konsumgüterproduktion her). Nun geht es aber los, man nehme also:

Zutaten
  • Mark-Knochen ca 500 bis 750 gr.
  • Tomatenmark
  • 4 bis 5 saure Gurken
  • Tasse Gurkenwasser
  • 2 bis 3 mittlere Zwiebeln
  • 3 bis 5 Lorbeerblätter
  • 5 bis 7 Pimentkörner
  • Suppengemüse (kann gefrostetes sein, ich nehme immer ca 2 kg )
  • Thunfischfilet im eigenen Saft und Heringsfilet in Tomatensauce (von jedem ca 2 bis 3 kleine Büchsen)
  • Salz, Pfeffer, Paprika / Chili
Zubereitung:

Die Markknochen mit Wasser in einem Topf bedecken und kurz aufkochen lassen. Das Wasser dann vollkommen abgießen. Danach die Knochen erneut mit reichlich Wasser bedecken, etwa 2 TL Salz, die Lorbeerblätter und die Pimentkörner hinzu geben und die Knochen auskochen, bis sich das Mark aus den Knochen selbst heraus löst.
Während die Kochen auskochen, die sauren Gurken und die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Wenn die Knochen ausgekocht sind, die Knochen aus der Brühe heraus nehmen und die gewürfelten Gurken, Zwiebeln sowie das Suppengemüse hineingeben und bei mittlerer Hitze kochen lassen. In die zu kochen beginnende Suppe die klein gehäckselten Paprika / Chili hineingeben. Sowie dann die Suppe kocht, das Thunfischfilet und das Heringsfilet hinzu geben [ bitte aus der Büchse nehmen und nicht die Büchsen rein tun :-) ] und mit dem Gurkenwasser als auch dem Tomatenmark abschmecken. Dann die Suppe unter gelegentlichem Umrühren etwa 15 bis 20 Minuten lang kochen lassen und eventuell auch mit Pfeffer nachwürzen. 
Mehrfach erwärmt und aufgekocht schmeckt die Suppe natürlich immer besser. Servieren sollte man die Suppe mit einem kleinen Löffel Saurer Sahne oder einem "Schwupps" Kaffeesahne.

also dann: Yam yam Fischsoljanka

Rotzjungen

veröffentlicht um 24.06.2013, 09:44 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 24.06.2013, 09:46 ]

Nicht nur die Rotznase auch den Rotzjungen kann man sich zubereiten. Denn frech ist die Mischung schon:

Zutaten
  • eine mittlere sauere Gurke
  • 1 TL Meerrettich
  • 1 TL Senf Grober Heinrich oder auch mittelscharfer Bautzner Senf
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Schmalz
  • eine Scheibe Röstbrot
  • Salz
Die Scheibe Röstbrot mit dem Schmalz bestreichen und die Zwiebeln in Scheiben geschnitten obenauf legen. Danach leicht salzen. Dann die Gurke längsseits halbieren und die Schreibe Brot damit garnieren. Das ganze dann mit dem Senf und dem Meerrettich zu gleichen Teilen bestreichen. 
Wer davon dann keine Tränen in die Augen bekommt.....

Spillingsuppe

veröffentlicht um 30.07.2012, 11:53 von Peter Georgi

Aus Spillingen kann man nicht nur Marmelade oder einen leckeren Likör machen. Auch eine prima Suppe für warme Tage, an denen man eh eigentlich lieber gar nichts essen wollen würde.
Und eigentlich ist es auch ganz einfach:
  • Spillinge waschen und entkernen
  • in einen Topf geben und etwas Zucker und Wasser hinzu
  • aufkochen lassen, so dass die Spillinge "zerfallen"
  • um der Suppe noch mehr Konsistenz zu geben, kann man dann wahlweise auch ein wenig Mehl, Gries oder - wie wir es machen - Kaltschalenpulver drunter rühren (einen Beutel auf etwa 2 bis 3 Liter Spillingsuppe)
  • in den Kühlschrank stellen und dann kalt servieren.
Fertig - guten Hunger.

sibirische Zitrone

veröffentlicht um 29.12.2011, 11:59 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 30.12.2011, 02:47 ]

Ich hoffe ja immer, dass eine gewisse "Alternativmedizin" gewisse Wunder verbringt. Macht sie auch, probiert es statt einem Grogg einfach mal aus: 
  • Sto Gram [also 100 gr.] Wodka
  • 50 bis 100ml siedendes Wasser [je weniger um so wirklungsvoller]
  • 1 bis 2 Teelöffel Zucker
  • Saft einer Zitrone (kann auch wegbleiben, wenn keine da ist)
  • umrühren und dann heiss austrinken, danach in's Bett legen
Wenn Ihr dann aufwacht, gibt es 2 Optionen: entweder Ihr seit gesund oder auch nicht

Rote Beete Salat

veröffentlicht um 18.11.2011, 03:58 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 18.11.2011, 04:02 ]

Die roten Rüben, die nicht zum Püree verarbeitet worden waren, sollten einen Salat hergeben.
Somit nahm ich:
  • Weißkraut und raspelte es fein
  • die restlichen roten Beete gekocht, abgezogen, dann fein geraspelt
  • beides im Verhältnis ca 1:4 in eine große Schüssel
  • Speck ausgelassen und darin Zwiebeln angedünstet und ebenfalls dazu gegeben
  • 1 Eßlöffel Öl in einer Tasse mit Essig vermischt und dann Wasser aufgefüllt
  • auch noch in der Schüssel mit dem Weißkraut und den roten Rüben gut verrührt und
  • mit Salz und weißen Pfeffer abschmecken 
und dann vor allem: ziehen lassen. Am besten an einer Stelle, wo es ein wenig kühl aber nicht kalt ist.

Quittenlikör - ein Versuch war es wert

veröffentlicht um 13.11.2010, 10:41 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 13.11.2010, 10:54 ]

Vom diesjährigen Quittenentsaften hatte ich noch einiges an Mus übrig. Warum wegwerfen, wenn man daraus auch noch Likör machen kann?

Die Zutaten:
  • eine Flasche Primasprit [ 0,75 Liter 69,9 vol. % ]
  • ca 100gr Quittenmus
  • 100 ml Quittensaft
  • 500 ml Läuterzucker

Den Primasprit und den Quittenmus in einem Behältnis einige Wochen [ so etwa 3 bis 4 ] kühl lagern. Ich habe es im Kühlschrank getan.  Dann den Mus entfernen und die Flüssigkeit mit dem Läuterzucker auffüllen. Eventuell mit Quittensaft auffüllen, bis der gewünschte Süssegrad und Fruchtgeschmack vorhanden ist. In Flaschen / Karaffen abfüllen und ....
Es dauerte nicht lange, bis die ersten "Verkoster" einen leicht schwankenden Gang bekamen.

Kürbissuppe mit Nudeln

veröffentlicht um 28.09.2010, 02:41 von Peter Georgi

Zutaten:
  • eine grosse Zwiebel
  • 750 g. Kürbis
  • 2 bis 3 mittlere Kartoffeln
  • (Oliven)Öl
  • 30 g Butter
  • Knoblauch
  • Gemüsebrühe
  • 152 g Nudeln
Zubereitung:

Zwiebeln, Kartoffeln und Kürbis schälen. Kartoffeln und den Kürbis würfeln und die Zwiebeln klein hacken. Das Öl und die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin ca 5 Minuten dünsten. Dann die Kartoffeln und den Kürbis hinzu geben und mit der Brühe ablöschen. Das ganze im abgedeckten Topf etwa 10 Minuten kochen lassen. Anschliessend die Nudeln hinzu geben und in etwa 5 Minuten bissfest unter gelegentlichem Umrühren kochen lassen. Sofort servieren.

Aronia - Apfel - Marmelade

veröffentlicht um 29.08.2010, 09:20 von Peter Georgi

Wenn nichts in diesem Jahr im Garten geworden ist, für die Aroniabeeren trifft das nicht zu. Etwa 3 Kg konnten geerntet werden und wurden mit den in der Küche herumliegenden restlichen 6 Äpfeln zu Marmelade verarbeitet.
  • ca 3 Kg Aroniabeeren frisch geerntet und gewaschen
  • 6 Äpfel geschält und vom Kerngehäuse befreit in Stücke geschnitten
  • das ganze pürieren, damit es schneller zerkocht
  • alles in einen Topf geben
  • 2 Tüten Vanillezucker
  • ca 500 g Zucker
  • 2 Tüten 3:1 Gelierzucker
  • aufkochen lassen und dabei immer gut rühren
  • heiss in Gläser abfüllen - ferig

Kürbisgratin

veröffentlicht um 29.08.2010, 04:31 von Peter Georgi

  • ca 800 gr. Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden, zwei Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln, eine Kartoffel würfeln. Kürbis und Kartoffel waschen
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln hinein geben und glasig werden lassen, dann den Kürbis und die Kartoffel hinzu geben und weich dünsten lassen. (eventuell mit ein bis zwei Lorbeerblättern würzen)
  • wenn der Kürbis weich ist, dann das ganze in einer Schüssel, mit einem Glas Milch, geriebenen Käse, zwei mittleren Eiern, Salz und Pfeffer pürieren (zuvor die Lorbeerblätter aber entfernen)
  • Auflaufform mit Fett einstreichen, das Pürree hinein geben und mit Semmelmehl bedecken. Obenauf kleine Butterflocken legen und im auf 200°C vorgeheizten Ofen ca 30 Minuten backen. Ist die Oberfläche goldig, dann das Gratin entnehmen und heiss servieren.

Häckerle

veröffentlicht um 29.08.2010, 04:28 von Peter Georgi

  • 4 bis 5 gut gewässerte Salzheringe abziehen und die Gräten entfernen, danach würfeln. 
  • einen mürben Apfel abschälen und entkernen - ebenfalls würfeln. 
  • eine Zwiebel und 2 saure Gurken gewürfelt zu den anderen "würfeln" hinzugeben, 
  • etwa ein Eßlöffel Öl, Pimentkörner und Lorbeerblatt und etwas Pfeffer noch an die Würfellei,
  • dann das ganze gut vermischen und durchziehen lassen. [bitte die gesamte Würfellei in eine Schüssel tun, da mischt es sich besser ;-)]

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